Städtebund und Bundeskanzleramt starten Leitprojekt E-Government in 15 Referenzstädten

2008-06-20 15:51

Die Verbeitung durchgängiger elektronischer Amtswege auf kommunale Ebene ist ein wesentlicher Aspekt von E-Government als Serviceleistung für Bürger. Während große Organisationseinheiten komplexe Systeme in der eigenen IT aufbauen können, sind kleinere Kommunen darauf angewiesen, auf fertige Lösungen zurück zu greifen.

Genau diese Thematik adressiert das Leitprójekt "E-Government", welches durch den Österreichischen Städtebund und das Bundeskanzleramt ins Leben gerufen wurde. : "Es werden alle notwendigen Elemente von E-Government umgesetzt und damit eine durchgängige elektronische Abwicklung sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch die Verwaltung sicher gestellt. Gerade Städte und Gemeinden sind für E-Government-Lösungen wichtige Partner, da sie den direkten Service für die Bürger leisten. Der kooperative Ansatz der Initiative über alle Verwaltungsebenen hin, beweist einmal mehr die Stärke des österreichischen E-Governments", erklärt Staatsekretärin Gudrun SILHAVY anläßlich der Präsentation.

Mit am Start sind 15 Referenzstädte, welche ihre Erfahrung in der elektronischen Abwicklung kommunaler Verwaltungsabläufe einbringen. Zu diesen Städten gehören Wien, Innsbruck, Lienz, St.Pölten, Wiener Neustadt, Schwechat, Neunkirchen, Leoben, Bruck an der Mur, Judenburg, Fürstenfeld, Wels, Steyr, Salzburg und Villach. Bei der Auswahl der Referenzstädte wurde getrachtet, einen ausgewogenen Mix aus kommunalen Verwaltungskörpern unterschiedlicher Größenordnung, mit unterschiedlichem Umsetzungsgrad von E-Government und möglichst verschiedener IT-Anwendung in den Fachbereichen zu erzielen. Damit soll erreicht werden, dass zum einen mögliche Probleme, die aus dem Einsatz bestimmter Software in der einen oder anderen Stadtverwaltung resultieren, rechtzeitig erkannt und einer Lösung zugeführt werden können. Zum anderen soll mit der breiten Streuung erreicht werden, dass durch die gängigsten "Konfigurationen" auch die am häufigsten zum Einsatz gelangenden Softwareapplikationen mit in die Umsetzung von durchgängigem E-Government einbezogen werden.

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